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Ostalbrallye am 11.04.2015

Wir werden am Samstag mit der Startnummer 76 zur diesjährigen 28. Ostalbrallye rund um Abtsgmünd starten. Auf dieser Veranstaltung war letztes Jahr der erste Einsatz von Fahrer und Auto. Die “Ostalb” gehört zu den Top-Rallyes im Kalender. Mit 5 verschiedenen und anspruchsvollen Wertungsprüfungen ist auf jeden Fall für Spaß und Action gesorgt. Da Motor und Getriebe erst kürzlich wieder den Weg ins Auto gefunden haben, sind wir ein wenig angespannt ob das auch im Wettbewerb alles hält. Denn Zeit zum Testen blieb leider keine.

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Ostalbrallye 2014

Der erste Einsatz der Mazdas auf der Rallye erfolgte bei der Ostalbrallye.

Diese Veranstaltung gehört mit zum Besten, was Süddeutschland zu bieten hat.5 Prüfungen unterschiedlicher Charakteristik boten jede Menge Fahrspaß, aber waren auch eine Herausforderung.

Die Vorbereitung des Autos zog sich bis zuletzt hin.  Erst am Vortag wurde der U-Schutz montiert da die Lieferung der Speziellen Schrauben (M12x1,25… das gehört eher zu einer Radschraube und nicht an den Unterboden) sich verzögerte. Als ich das Auto dann Abends in die Garage stellte, bemerkte ich eine große Wasserpfütze… Kühlerschlauch gerissen.
Zum Glück war nur der vordere Teil betroffen so dass das schnell repariert werden konnte, aber die Unsicherheit blieb.

Morgens um halb 6 ging es dann los zur Rallye.
Nennung und Technische Abnahme gingen fast einwandfrei über die Bühne, einzig das OK / NOK Schild im Format DIN A3 hatte ich vergessen. Dies konnte aber am Rallyezentrum besorgt werden.

Weiter ging es vormittags mit dem erstellen des Aufschriebs.

Als wir dann Mittags am Start der WP1 standen, war ich schon zu müde um nervös zu sein.
Die Müdigkeit verflog  aber sofort nach dem Start. Das Fahrverhalten des Auto war nach den vielen Änderungen noch etwas ungewohnt, aber berechenbar.
Leider wurden wir nach der Halben Prüfung angehalten da ein Fahrer vor uns einen schweren Unfall hatte. Nachdem die Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, beendeten wir die WP1 in langsamer Fahrt ohne Zeitnahme. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert und die Fahrer des verunfallten Autos sind wohlauf.

WP2 war eine schnelle Prüfung mit tückischen, da verschmutzten, Kurven. Hier fuhr ich, wohl auch noch etwas beeinflusst vom Unfall auf WP1, sehr vorsichtig und daher auch langsam durch.

WP3 war ein langer Rundkurs. Auch hier zeigte sich meine fehlende Erfahrung im Rallyesport, so dass der Starter hinter uns die 30 Sekunden Startabstand aufholte und ich Ihn überholen lies. Es war gar nicht schlecht einen guten Fahrer vor sich zu haben. So konnte ich mir die Bremspunkte abschauen und blieb dann auch den Rest der Prüfung dicht dran.

WP4 war eine Waldprüfung bei der ich so langsam Vertrauen ins Auto gefasst hatte und daher, für meine Verhältnisse, recht flott unterwegs war. Leider verpasste ich aber in einer langsamen “Links 2″ den Einlenkpunkt, so dass ich auf dem rausgefahrenen Schotter eine Böschung hinab und in den Wald rutschte. Glück gehabt: Alle Bäume verfehlt. Aber das Auto steckte fest.
Nach kurzer Diskussion mit den Streckenposten zog dann ein Traktor das Auto wieder auf die Straße und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung durch die Streckenposten!

WP5, die fast schon legendäre “Pommes”, ging ich dann wieder etwas langsamer an. Erst zum Ende der Prüfung fand ich wieder den Rhytmus.

Aber das Ziel wurde erreicht: Ankommen.
Zwar als letzter in Wertung durch die 15Minuten Standzeit im Wald, aber immerhin ohne Schäden am Auto.