Schlagwort-Archiv: 2014

Klassensieg beim 1.Rallyesprint des MSC Oberderdingen

Bei der Vorankündigung dieser Veranstaltung schrieb ich:
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“Ein 5000 Mtr langer Rundkurs der drei Mal befahren wird mit allem was das Rallyefahrer Herz begehrt. Sprungkuppe, selektive Hohlwege, hängende 180° Kurven und eine Senke die ( fast immer ) mit Wasser gefüllt ist.” [Quelle: Veranstalter]

…klingt nach Spaß”
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Fliegender MX5 beim Rallyesprint Oberderdingen

Fliegender MX5 beim Rallyesprint Oberderdingen

…und ja, definitiv. Es war Spaßig.

Zwar war die Senke nicht mit Wasser gefüllt, aber der Rest der Strecke hielt, was versprochen wurde.
Der Rundkurs war verwinkelt, hatte rutschige Abzweige und eine Wahnsinns-Sprungkuppe.
In WP1 und WP2 liesen wir es ganz gut krachen und konnten uns damit einen komfortablen Vor-Sprung (was´n Wortspiel) erfahren auf welchem wir uns in WP3 ausruhen konnten.
Obwohl wir uns 10 Sekunden mehr Zeit liesen, konnten wir noch mit 7 Sekunden Vorsprung die Klasse G19 gewinnen und auf den 2.Rang in der Gruppe G fahren.

Als Krönung des Ganzen wurden wir im Anschluss an die Rallye noch vom Team des Auto-Rennsport.de Magazin interviewed und werden in der nächsten Printausgabe einen Platz darin erhalten.

Zusammengefasst war das also ein perfekter Saisonabschluß.

Mehr Bilder gibt es hier: http://mx5-racing.de/?p=559

 

Nächster Start beim 1.Rallyesprint des MSC Oberdingen am 15.11.2014

Unser nächster und voraussichtlich letzter Start in 2014 wird  beim 1. Rallyesprint des MSC Oberderdingen sein.

“Ein 5000 Mtr langer Rundkurs der drei Mal befahren wird mit allem was das Rallyefahrer Herz begehrt. Sprungkuppe, selektive Hohlwege, hängende 180° Kurven und eine Senke die ( fast immer ) mit Wasser gefüllt ist.” [Quelle: Veranstalter]

…klingt nach Spaß

 

Flyer Rallyesprint Oberderdingen

Rallyesprint Flyer des MSC Oberderdingen

Mehr Fotos und ein Video vom Rallyesprint Untergöningen

Vielen Dank an Klaus Schenek für diese Aufnahmen:

und hier noch ein Video:

Rallye Main Kinzig 2014

Tragisches Ende der Grabfeldrallye 2014

IngoDie Grabfeldrallye 2014 wurde aufgrund eines Unfalls auf WP2 vorzeitig abgebrochen.
Wir haben daher bereits nach dem Erstellen des Aufschriebs wieder die Heimreise angetreten.
Mehr Infos dazu auf www.Grabfeldrallye.de

…In Gedenken an Ingo Koschmieder…
http://youtu.be/vzcPlAheuTM

The Grabfeldrallye got cancelled due to an tragic accident.
We drove home before we started in competition.

 

Ostalbrallye 2014

Der erste Einsatz der Mazdas auf der Rallye erfolgte bei der Ostalbrallye.

Diese Veranstaltung gehört mit zum Besten, was Süddeutschland zu bieten hat.5 Prüfungen unterschiedlicher Charakteristik boten jede Menge Fahrspaß, aber waren auch eine Herausforderung.

Die Vorbereitung des Autos zog sich bis zuletzt hin.  Erst am Vortag wurde der U-Schutz montiert da die Lieferung der Speziellen Schrauben (M12x1,25… das gehört eher zu einer Radschraube und nicht an den Unterboden) sich verzögerte. Als ich das Auto dann Abends in die Garage stellte, bemerkte ich eine große Wasserpfütze… Kühlerschlauch gerissen.
Zum Glück war nur der vordere Teil betroffen so dass das schnell repariert werden konnte, aber die Unsicherheit blieb.

Morgens um halb 6 ging es dann los zur Rallye.
Nennung und Technische Abnahme gingen fast einwandfrei über die Bühne, einzig das OK / NOK Schild im Format DIN A3 hatte ich vergessen. Dies konnte aber am Rallyezentrum besorgt werden.

Weiter ging es vormittags mit dem erstellen des Aufschriebs.

Als wir dann Mittags am Start der WP1 standen, war ich schon zu müde um nervös zu sein.
Die Müdigkeit verflog  aber sofort nach dem Start. Das Fahrverhalten des Auto war nach den vielen Änderungen noch etwas ungewohnt, aber berechenbar.
Leider wurden wir nach der Halben Prüfung angehalten da ein Fahrer vor uns einen schweren Unfall hatte. Nachdem die Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, beendeten wir die WP1 in langsamer Fahrt ohne Zeitnahme. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert und die Fahrer des verunfallten Autos sind wohlauf.

WP2 war eine schnelle Prüfung mit tückischen, da verschmutzten, Kurven. Hier fuhr ich, wohl auch noch etwas beeinflusst vom Unfall auf WP1, sehr vorsichtig und daher auch langsam durch.

WP3 war ein langer Rundkurs. Auch hier zeigte sich meine fehlende Erfahrung im Rallyesport, so dass der Starter hinter uns die 30 Sekunden Startabstand aufholte und ich Ihn überholen lies. Es war gar nicht schlecht einen guten Fahrer vor sich zu haben. So konnte ich mir die Bremspunkte abschauen und blieb dann auch den Rest der Prüfung dicht dran.

WP4 war eine Waldprüfung bei der ich so langsam Vertrauen ins Auto gefasst hatte und daher, für meine Verhältnisse, recht flott unterwegs war. Leider verpasste ich aber in einer langsamen “Links 2″ den Einlenkpunkt, so dass ich auf dem rausgefahrenen Schotter eine Böschung hinab und in den Wald rutschte. Glück gehabt: Alle Bäume verfehlt. Aber das Auto steckte fest.
Nach kurzer Diskussion mit den Streckenposten zog dann ein Traktor das Auto wieder auf die Straße und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung durch die Streckenposten!

WP5, die fast schon legendäre “Pommes”, ging ich dann wieder etwas langsamer an. Erst zum Ende der Prüfung fand ich wieder den Rhytmus.

Aber das Ziel wurde erreicht: Ankommen.
Zwar als letzter in Wertung durch die 15Minuten Standzeit im Wald, aber immerhin ohne Schäden am Auto.