Kategorie-Archiv: Rennberichte

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2. Einsatz des MX5 auf der Rallye “Fränkisches Weinland”

Am Samstag, 10.05.2014 fand die “Rallye Fränkisches Weinland” rund um Hammelburg statt.

Diese Veranstaltung besteht aus 3 Prüfungen welche mehrfach durchfahren wurden, und ist damit für Einsteiger wie mich sehr gut geeignet.
Die Ostalbrallye fuhr ich noch auf Straßenreifen, auf dieser Rallye probierte ich dann die Semislicks aus.

Meine Beifahrerin Katrin hatte auf dieser Veranstaltung Ihren ersten Einsatz als Co-Pilotin. Mit neuen Reifen und neuer Beifahrerin stuften wir die Fränkische eher als Trainingslauf ein.

Wir reisten Freitag Abend gemeinsam mit dem Team Schenek an um die Papier- und Technische Abnahme gleich ab zu haken. Das lief soweit auch ganz gut, so dass wir am Renntag ein wenig länger schlafen konnten.

Das Wetter war Samstag sehr wechselhaft, aber es half nichts… die Semis  mussten getestet werden.
Die neuen Reifen waren zu Beginn noch etwas ungewohnt, ich hatte den Grenzbereich im trockenen aber recht schnell gefunden.
Im weiteren Rennverlauf fing es an zu regnen, windete, dann kam die Sonne wieder raus… Aprilwetter

Auf feuchter Straße hatte ich keine Erfahrung mit den Semis und bin daher bei den folgenden Prüfungen noch unter den Möglichkeiten des Autos gefahren.

Timo Schenek führte das Feld in der Klasse G19 deutlich und uneinholbar an.

Um den 2.Platz entstand ein spannender Kampf. Am Start der 4. Prüfung trennte uns vom Team Hofmann auf 318is nur 1/10 Sekunde in der Gesamtzeit. Auf WP5 fielen wir um  6/10 zurück und standen somit am Start der letzten Prüfung mit einem Rückstand von nur 7/10 auf den 2.Platzierten.

Der Plan war also klar: “Vollgas”
…und wurde auch so umgesetzt. Wir fuhren auf der letzten Prüfung mit knapp 10 Sekunden Vorsprung auf den 2.Platz.

Ein voller Erfolg für das Team und Auto. Gleich auf der ersten Rallye eine Fehlerfreie Vorstellung ohne Strafsekunden oder Navigationsprobleme spricht für Katrins Talent im Motorsport.

Auch der Mazda hat gezeigt, dass er mit dem BMWs mithalten kann. Es gibt zwar noch Temperaturprobleme auf langen Prüfungen, aber da wird sich schon eine Lösung finden.

Folgend 3 Videos:


 

Ostalbrallye 2014

Der erste Einsatz der Mazdas auf der Rallye erfolgte bei der Ostalbrallye.

Diese Veranstaltung gehört mit zum Besten, was Süddeutschland zu bieten hat.5 Prüfungen unterschiedlicher Charakteristik boten jede Menge Fahrspaß, aber waren auch eine Herausforderung.

Die Vorbereitung des Autos zog sich bis zuletzt hin.  Erst am Vortag wurde der U-Schutz montiert da die Lieferung der Speziellen Schrauben (M12x1,25… das gehört eher zu einer Radschraube und nicht an den Unterboden) sich verzögerte. Als ich das Auto dann Abends in die Garage stellte, bemerkte ich eine große Wasserpfütze… Kühlerschlauch gerissen.
Zum Glück war nur der vordere Teil betroffen so dass das schnell repariert werden konnte, aber die Unsicherheit blieb.

Morgens um halb 6 ging es dann los zur Rallye.
Nennung und Technische Abnahme gingen fast einwandfrei über die Bühne, einzig das OK / NOK Schild im Format DIN A3 hatte ich vergessen. Dies konnte aber am Rallyezentrum besorgt werden.

Weiter ging es vormittags mit dem erstellen des Aufschriebs.

Als wir dann Mittags am Start der WP1 standen, war ich schon zu müde um nervös zu sein.
Die Müdigkeit verflog  aber sofort nach dem Start. Das Fahrverhalten des Auto war nach den vielen Änderungen noch etwas ungewohnt, aber berechenbar.
Leider wurden wir nach der Halben Prüfung angehalten da ein Fahrer vor uns einen schweren Unfall hatte. Nachdem die Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, beendeten wir die WP1 in langsamer Fahrt ohne Zeitnahme. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert und die Fahrer des verunfallten Autos sind wohlauf.

WP2 war eine schnelle Prüfung mit tückischen, da verschmutzten, Kurven. Hier fuhr ich, wohl auch noch etwas beeinflusst vom Unfall auf WP1, sehr vorsichtig und daher auch langsam durch.

WP3 war ein langer Rundkurs. Auch hier zeigte sich meine fehlende Erfahrung im Rallyesport, so dass der Starter hinter uns die 30 Sekunden Startabstand aufholte und ich Ihn überholen lies. Es war gar nicht schlecht einen guten Fahrer vor sich zu haben. So konnte ich mir die Bremspunkte abschauen und blieb dann auch den Rest der Prüfung dicht dran.

WP4 war eine Waldprüfung bei der ich so langsam Vertrauen ins Auto gefasst hatte und daher, für meine Verhältnisse, recht flott unterwegs war. Leider verpasste ich aber in einer langsamen “Links 2″ den Einlenkpunkt, so dass ich auf dem rausgefahrenen Schotter eine Böschung hinab und in den Wald rutschte. Glück gehabt: Alle Bäume verfehlt. Aber das Auto steckte fest.
Nach kurzer Diskussion mit den Streckenposten zog dann ein Traktor das Auto wieder auf die Straße und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung durch die Streckenposten!

WP5, die fast schon legendäre “Pommes”, ging ich dann wieder etwas langsamer an. Erst zum Ende der Prüfung fand ich wieder den Rhytmus.

Aber das Ziel wurde erreicht: Ankommen.
Zwar als letzter in Wertung durch die 15Minuten Standzeit im Wald, aber immerhin ohne Schäden am Auto.


Zur Übung: Beifahrer bei der Rallye Ulm

Damit ich vor der ersten selbst gefahrenen Rallye wieder in die Abläufe finde (Stempelstellen etc.), werde ich am Samstag 15.03.2014 bei Timo Schenek im BMW318is auf dem heißen Stuhl Platz nehmen und mit Ihm die Rallye Ulm bestreiten.

Wir starten in der Klasse G19, Seriennah, mit Leistungsgewicht von 11-13 kg/kw.
Dies ist die selbe Klasse, in welcher ich mit dem MX5 starten werde.

Zuletzt fuhr ich diese Rallye 2007 mit Rainer Noller auf dem C-Kadett, wir konnten damals die Gruppe CTC/CTG gewinnen.